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++ Boxer Fynn Düring überzeugt trotz Finalniederlage ++ 

An drei Wettkampftagen – am 7., 8. und 14. März – wurden in Mecklenburg-Vorpommern die Landesmeisterschaften im Boxen ausgetragen. Auch der FSV Bentwisch war mit seinem Nachwuchsboxer Fynn Düring vertreten und konnte sich über eine starke Leistung in der Altersklasse Jugend (U19) bis 75 Kilogramm freuen. 

Bereits am ersten Wettkampftag in Röbel stand für den Bentwischer das Halbfinale auf dem Programm. Dort traf Fynn Düring auf Oskar Weidner aus Schwerin. In der ersten Runde setzte der Bentwischer mit präzisen Treffern deutliche Akzente und überzeugte damit die Punktrichter. In der zweiten Runde kam sein Gegner besser in den Kampf und konnte ebenfalls gute Treffer landen - dennoch sah weiterhin die Mehrheit der Punktrichter Düring vorne. In der dritten und letzten Runde mobilisierten beide Sportler noch einmal ihre letzten Kräfte. Oskar Weidner zeigte dabei große Ausdauer und gewann die Runde mit vier von fünf Punktrichterstimmen. Im Gesamtergebnis konnte Fynn Düring jedoch mit seiner Leistung überzeugen: Vier von fünf Punktrichtern sahen ihn insgesamt vorne, womit er den Kampf für sich entschied und den Einzug ins Finale perfekt machte. 

Das Finale um Gold und Silber fand am 14. März in Rostock statt. Dort traf der Bentwischer auf Dimitris Suponuev aus Greifswald, der sich zuvor kampflos für das Finale qualifiziert hatte. Von Beginn an entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. In der ersten Runde sammelte der Greifswalder die entscheidenden Punkte. In der zweiten Runde musste Fynn Düring zwei Wirkungstreffer hinnehmen, die zu einem Anzählen durch den Ringrichter führten. Einer dieser Treffer machte sich auch in der dritten Runde noch bemerkbar und beeinträchtigte seine Atmung. Schließlich beendete der Ringrichter den Kampf vorzeitig in Runde drei mit dem Urteil RSC (Referee Stops Contest). 

Trotz der Finalniederlage zeigen sich die Trainer Rüdiger Hohenberg und Ben Golombek mit der Leistung ihres Schützlings zufrieden. „Fynn hat großes Potenzial und wichtige Erfahrungen gesammelt“, so Rüdiger Hohenberg. Gleichzeitig sieht er klare Ansatzpunkte für die weitere Trainingsarbeit und ist überzeugt, dass in Zukunft noch weitere Titel für den Bentwischer Boxer möglich sind.

Aber auch abseits der Kämpfer war der FSV Bentwisch bei den Landesmeisterschaften vertreten: FSV – Mitglied Sandra Kroll war in Rostock als Kampfrichterin im Einsatz. Bei allen 25 ausgetragenen Kämpfen übernahm sie Aufgaben als Ring- oder Punktrichterin und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Kampfrichter tragen im Boxsport eine große Verantwortung – sie bewerten die Aktionen der Athleten, achten auf die Einhaltung der Regeln und sorgen für die Sicherheit der Sportler im Ring. Trotz ihrer großen Erfahrung sorgten auch für Sandra Kroll einige der Duelle für echte Gänsehautmomente, wenn die Athleten mit großem Einsatz und Kampfgeist um den Sieg rangen.